Vor fast 1.000 Jahren wüteten die Feuerkriege über das Land von Ashan. Menschen, Elfen, Zwerge und ihre Verbündeten stellten sich gegen die Horden von Dämonen. Es wurde große Verwüstung angerichtet, doch am Ende waren die verbündeten Mächte siegreich. Ihr Sieg war zu einem großen Teil der Verdienst der heldenhaften Aufopferung eines Magiers namens Sar-Elam, dem Siebten Drachen.
Durch seine nahezu gottähnlichen Kräfte und die Unterstützung seiner Gefährten konnte Sar-Elam die Dämonen aus der Welt vertreiben und an einen Ort des ewigen Feuers verbannen. Aus der Essenz seiner Seele erschuf Sar-Elam einen Kerker, um die Dämonen auf ewig zu verschließen.
Allerdings lief irgendetwas während Sar-Elams Ritual schief. Die Magie, welche er herauf beschwor, entwickelte kein vollständiges Gefängnis. Winzige Schlupflöcher verblieben in der ansonsten undurchdringlichen Barriere. Eine Schwachstelle, durch die während der Mondfinsternis weiterhin dämonischer Einfluss in die Welt sickert.
Wütend, aber geduldig blieben die Dämonen in ihrem Gefängnis, um abzuwarten…und zu planen.
Alles, was vom Siebten Drachen übrig blieb, war sein Schädel. Nun als Schädel der Schatten bekannt, ließen die treu Ergebenen der Göttin Mutter Asha, Schöpferin der Welt und Quelle aller Magie, den Schädel verschwinden. Sie versteckten ihn in einem alten Tempel auf einer verlassenen Insel, weit weg von den Machenschaften der Menschen, Elfen oder Dämonen. Dort ruht der Schädel und wartet auf den Tag, an dem seine Kräfte erneut gebraucht werden.
Die Prophezeiung des Dark Messiah
67 Jahre nach dem Tod Sar-Elams prophezeite sein Schüler Sar-Shazar, das ein Kind, halb Dämon und halb Mensch, geboren wird. Ein Wanderer zwischen den Welten, der als „Dark Messiah“ bekannt sein und die Überreste des Siebten Drachen dazu verwenden würde, das Gefängnis der Dämonen für immer zu zerstören.
Nur drei vollständige Strophen blieben als Teil der originalen Prophezeiung erhalten. Sie können wie folgt übersetzt werden:
Zehn Jahrhunderte soll die Festung stehen
Wände voller Seelen eingehüllt in Wände voller Feuer
Und gehörnte Götter sollen ihre Köpfe verneigen
Vor dem Einen noch nicht geborenen, aus der dunkelsten Zeugung
Ein Jahrhundert voller Blut und Kampf
Der Mond soll sich verfinstern und niemand weiß wieso
Der Ruheplatz wird letztendlich gefunden
Vom Siebten, der so hoch aufgestiegen ist
Die letzte Tochter in einer aussichtslosen Reihe
Soll ihn in der Geschichte führen
In den Katakomben treffen die Prophezeiungen aufeinander
Der Kampf alter Feinde